Für den Betrieb unserer 300m Anlage werden mehrere Systeme benötigt:

- Telefonanlage
- Feldtelefon (SLG, Schweizer)
- Warnhupe (ob die obere Tür geschlossen ist)
- Videosystem (für die Trefferanzeige)
- Drückeranlage (für die Scheibenwechsler)
- (geplant) 2 automatische Scheibenanlagen 

 

Aufgrund der gewachsenen Struktur der Verkabelung und einem Treffer im Kabelstrang, war es KHB schon immer ein Anliegen die Verkabelung neu zu ordnen, die Systeme von einander zu trennen und zu dokumentieren.

Als erste Maßnahme wurde der Bundeswehr-Verteiler bei 300m umgelegt, das Telefonsystem vom Drückersystem getrennt und auf unterschiedliche Leitungen gelegt.

Danach wurden die Verteilerdosen analysiert (~ 40 Stck.), Kabel neu verlegt und die Kabel nach Funktion in die Dosen verteilt. 

Nach langen Analysephasen der Kabelfunktionen innerhalb der Kabelstränge folgten konstruktive Verlege-, Verlöt- und Schraubarbeiten. Dabei mußte beachtet werden, dass eine funktionierende Anlage nicht auseinander gerissen wurde bevor man sie wieder funktionstüchtig bekommt. Aufgrund der gewachsenen Verkabelung war es keine Seltenheit, dass ein rotes Kabel am einen Ende verschwand und z.B. als blaues Kabel am anderen Ende wieder auftauchte. Die Bundeswehrverkabelung verfügte darüber hinaus über 4*10 Kabel, mit gleicher Farbe, ohne irgendeine Kennzeichnung. 

Darüber hinaus ist der Umbau zweier Scheibenanlagen geplant. Diese müssen momentan manuell von einer 2. Person bedient werden und sollen später von 300m per Knopfdruck bedient werden können. Dazu benötigten wir weitere Kabel, welche von 300m bis in die Deckung reichen müssen. Wie wir schmerzlich erfahren mussten, hat ein früherer Schuß den Kabelstrang bei 50m fast vollständig zerstört. Dies erforderte einen Bypass, welchen wir von 150m bis in die Deckung verbunden haben.

Ein paar Impressionen der Arbeiten: